2010 Sexten

Klettersteige in den Sextener Dolomiten

Der Campingplatz am Toblacher See war Ausgangspunkt der diesjährigen Klettersteigwoche in den Sextener Dolomiten. Nach der Anfahrt am Sonntag waren rasch die Zelte aufgestellt und die Zeit reichte noch zu einem Gang um den Toblacher See.
8 Frauen und 4 Männer fuhren am Montag mit dem Bus bis zur Auronzohütte. Von dort wanderte man über den Paternsattel zur Dreizinnen Hütte und weiter zum Leiternsteig am Toblinger Knoten 2617 m. Über diesen führte der steile und ausgesetzte Klettersteig hinauf zum Gipfel. Über den Feldkurat-Hosp-Steig ging es zurück zur Dreizinnen Hütte. Der Rückweg zur Auronzohütte erfolgte über die Lange Alm, bevor der Bus die Gruppe zurück zum Toblacher See brachte.
Auch am Dienstag war die Auronzohütte Ausgangspunkt der Tour. Zunächst wurde über den wunderschön angelegten Bonacossasteig die Fonda Savio Hütte erreicht. Von dort wurde über der mit vielen Leitern bestückten Merlone Klettersteig zur Cima Cadin 2788 m begangen. Der Rückweg zur Fonda Savio Hütte erfolgte auf dem Anstiegsweg und anschließend ging es hinunter zur Bushaltestelle in der Nähe des Misurinasees.
Der Hochalpenkopf 2542 m war das Ziel am Mittwoch. Vom Pragser Wildsee aus ging es steil hinauf und über herrliche Blumenwiesen wurde der kurze und einfache Klettersteig erreicht. Dieser war schnell überwunden und schon bald danach war der Gipfel erreicht. Beim Abstieg wurde eine ½-stündige Regenpause auf der Kaserhütte eingelegt, bevor man zum Ausgangspunkt zurück wanderte.
Noch einmal war die Auronzohütte  Ausgangs- und Endpunkt der Tour am Donnerstag. Zunächst führte der Steig zur idyllischen kleinen Büllelejoch Hütte und von dort über die Bödenknoten in stetem Auf und Ab zur Gamsscharte und weiter über den Innerkofler Steig hinab zur Dreizinnen Hütte, bevor es zur Auronzohütte zurück ging.
Der Strobel Klettersteig stand am Freitag auf dem Programm. Auf steilem Pfad erreichte man vom Albergo Fiames den Einstieg und schon nach 2 1/2 Stunden war der Gipfel der Punta Fiames 2240 m erstiegen. Leider war die Sicht begrenzt, da drohende Regenwolken den Himmel bedeckten. Auf dem Weg zurück nach Ospitale konnte den Bergsteigern auch ein kurzer Regenschauer nichts mehr anhaben.
Der Monte Piano war das letzte Ziel der Tourenwoche. Leider spielte das Wetter nicht wie geplant mit und so drehte die Gruppe kurz vor Erreichen des Klettersteiges um und es ging zunächst zurück zum Ausgangspunkt beim Dürrensee. Da es bis zur Rückfahrt mit dem Bus noch 2 Stunden gedauert hätte, legten die Teilnehmer den restlichen Weg bis zum Campingplatz zu Fuß zurück.
Am Sonntag wurden die Zelte wieder abgebrochen und nach einer tollen Tourenwoche traten die Bergsteiger die Heimfahrt an.

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