2010 Teneriffa

Wanderreise nach Teneriffa

(rg) Vom 26.5. bis 5.6.2010 war die Ortsgruppe Laupheim des Deutschen Alpenvereins Ulm 1846 auf Teneriffa, der größten der Kanarischen Inseln zum Wandern.
Unter der Leitung von Konni Leitte machten 18 Mitglieder eine Wanderreise mit Standort Puerto de la Cruz. Am ersten Tag fuhr man in die Siete Canadas. Diese Wanderung am Rande der Canadas zwischen den riesigen Lavafeldern des Teide, des höchsten Gipfels von Teneriffa, und den beeindruckenden Wänden des Calderarandes war sehr interessant. Vom Ausgangspunkt Parador Nacional (2150 m) wanderte man vorbei an schönen Felsengruppen und riesigen Lavawällen.
Am nächsten Tag ging es von Aquamansa durch Lorbeerwälder hoch über Orotava zur Galeria Pino Soler. Der Weg führte durch die Steilwand des Orotava-Tals zum Mirador El Asomadero. Beim steilen Abstieg nach Relajo war ziemlich Aufmerksamkeit verlangt.
Eine eindrucksvolle Tour führte die Gruppe am vierten Tag ins Anaga-Gebirge. Von Afur zur Playa del Tamadite  und entlang der Steilküste nach Taganana. Steil ansteigend ging es zum Paß La Umbrecilla und als Abstieg zurück zum Ausgangspunkt nach Afur. Diese Route mit abschüssigen und etwas luftigen Passagen gehört zu den abwechslungsreichsten Routen des Anagagebirges und faszinierte die Bergfreunde durch prächtige Ausblicke. Bei strahlendem Sonnenschein ging es anderntags vom Parador in den Canades des Teide einen steilen Steig hinauf zur Degollada de Guajara. Von dort wurde ohne Gepäck der Gipfel des Guajara (2715 m) erstiegen. Ein herrlicher Rundblick auf den Teide und sämtliche Inseln der Kanaren entschädigte für die Anstrengungen. Eine kleine Gruppe der Teilnehmer umrundete die Roques de Garcia, einen Felsengarten im Herzen der Canadas.
Eine zauberhafte Runde führte tags darauf von Erjos aus durch eine Schwemmebene, an Teichen vorbei auf eine Kammhöhe, dem Erjos-Paß und durch Lorbeerwälder mit grandioser Flora wieder zurück zum Ausgangsort.
Als Höhepunkt galt die Tour im Teno-Gebirge, die in die Masca-Schlucht führte. Zwischen dem Barranco de Masco und dem Barranco Madre del Agua, ging es vorerst an Agaven und Palmen vorbei in die Schlucht. Ziemlich steil durch ein ungeheures Labyrinth aus Felsen und Barrancos, immer wieder die Uferseite wechselnd, stiegen die Wanderer hinab zum Meer. Ein geordertes Schiff brachte die Gruppe nach Los Gigantes.
Eine kleinere Wanderung führte am nächsten Tag zum Mirador de la Paz. Mit grandiosem Tiefblick auf Puerto de la Cruz wanderte die Gruppe auf dem balkonartigen Camino de la Costa immer oberhalb der Steilküste.
Noch einmal war anderntags das Anage-Gebirge Ziel für eine Wanderung. Sie führte von Las Escaleras durch Lorbeerwald und dann mit ständigen Ausblicken nach der Höhlensiedlung Chinamada zum Aussichtspunkt Mirador Aquaida. In einer noch sehr ursprünglichen Natur mit vielen verschiedenen Kakteen-, Wolfsmilch-und Dickblattgewächsen ging es hinunter nach Punta del Hidalgo.
Am letzten Tag wanderte man von La Caldera durch charakteristische Kiefernwälder nach Orotava. Ein Bummel durch die Stadt mit kulturellen Höhepunkten beschloss diese
Wanderreise.

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