2011 Himmelfahrt

Klettern im Eselsburger Tal

Hurra, ein Feiertag! Christi Himmelfahrt, mittlerweile als „Vatertag“ berühmt gewordener Wander- und/oder Sauftag… Auf die faule Haut legen geht jedenfalls gar nicht und zum Glück lockt der DAV mit einem attraktiven Alternativprogramm: Klettern auf der Schwäbischen Alb. Dem Ruf gefolgt sind Harry, Annette, Michael, Rudi, Irma, Siggi, Doris und Birgit, die sich um 9.30 Uhr mit Sack und Pack auf den Weg nach Herbrechtingen machen.
Ziel ist das Eselsburger Tal, laut Führer „eines der landschaftlich großartigsten Flusstäler auf der Ostalb“ mit seinem markanten Merkmal der „Steinernen Jungfrauen“, zwei schmale Felsnadeln. Uns Kletterer ziehen die Felsen drum herum magisch an. Und es ist in der Tat Einiges geboten. Zur Auswahl stehen unter anderem Bachfels, Jungfraufels, Mittlere Wand, Wilder Hund.
Vor der Mittleren Wand zücken wir unsere „Topos“ und vergleichen Papier mit Realität. Die richtige Route zum Warmklettern gefunden, schnell rein in Gurt und Kletterschuh, ausgerüstet mit ausreichend Sicherungsmaterial können wir endlich Hand an den Fels legen und freuen uns an Fels, Natur und der Herausforderung, die die unterschiedlichen Routen uns bieten. Nachdem wir auf dieser Seite alles abgegrast haben – je nach Leistungsfähigkeit der vier Zweierteams natürlich – schauen wir uns noch die Nordseite an, die den Vorteil hat, dass die leichteren Routen weniger abgespeckt sind. Die ersten Ermüdungserscheinungen zeigen sich und wir machen erst mal Pause und füllen unsere Energiespeicher wieder auf. So gestärkt schauen wir uns noch den Jungfraufels an – eher was für die „Cracks“ unter uns. Auf dem Weg zum Biergarten nehmen wir noch den Bachfels mit. Auch der bietet jede Menge anspruchsvolle Routen.
Die Touren gingen nicht aus, leider aber unsere Kraft, sodass wir dann gegen 16 Uhr im Biergarten der Eselsburger Talschenke einkehren. Bier, Kaffee und Kuchen haben wir uns wohlverdient! Fazit: ein gelungener Tag mit abwechslungsreichen und sehr schönen Routen, die wir längst noch nicht alle entdeckt bzw. geschafft haben – da muss man noch mal hin!

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