2011 Ostern

Frühling im Passeiertal/Südtirol

Eine 16-köpfige Wandergruppe der DAV-Sektion Ulm/Laupheim war in der Woche nach Ostern unter Führung von Konne Leitte in St. Leonhard im Passeiertal unterwegs.
Die Gruppe reiste am Ostermontag per Pkw über Fernpass, Reschenpass und Meran ins schön im Passeiertal gelegene St. Leonhard. Bei herrlichem Wetter wurde sofort nach Bezug des idyllisch über dem Ort gelegenen Quartiers eine erste Erkundungstour zur Jaufenburg-Ruine unternommen.
Am zweiten Tag fuhr man per Auto über St. Martin hinauf nach Magdfeld und wanderte in etwa 5 Stunden über den Meraner Höhenweg durch Wald und prächtig blühende Bergwiesen zurück zum Quartier – nicht ohne eine gemütliche Brotzeit in Christl vor dem steilen Abstieg eingenommen zu haben.
Der dritte Tag führte über Riffian und Vernuer wieder hinauf zum Meraner Höhenweg, diesmal in südlicher Richtung. Nach Auflösung morgendlicher Hochnebel erreichte die Gruppe die Jausenstation „Longfallhof“ im Sonnenschein. Nach Vesper und weiteren zwei Wanderstunden mit herrlichen Ausblicken hinab nach Meran, ins Etsch- und Passertal endete die Tour an der Gipfelstation der Hochmuthbahn, mit der nach Dorf Tirol abgefahren wurde. Einige Wanderer erweiterten die Tagesetappe noch um die Begehung des aus dem Fels gehauenen „Hans-Frieden-Steigs“ und des „Vellauer Felsensteigs“ mit schöner Aussicht ins Vinschgau.
Am vierten Tag führte Konne Leitte die Wanderer hinauf nach Moos, Platt und Ulfas. Im Saldernbach-Tal stieg man zunächst bis zur Schneegrenze in 1900 Meter Höhe, bevor Kälte und Regenschauer zum Abstieg zur Ulfaser Alm rieten. Nach gemütlicher Mittagsrast führte der Abstieg über den aufwändig erbauten Waalweg zur Waaler Hütte (1500m NN) und steil hinab nach Christl, wo erneut eingekehrt wurde. Nach zweistündigem Anstieg auf dem „Nellingerweg“ erreichte man nach langen 6 Stunden den Ausgangspunkt Ulfas.
Der fünfte Tag brachte nach einer regnerischen Nacht wieder bei idealem Wanderwetter eine weniger anstrengende Tour, die in etwa 1100 bis 1300 Meter Höhe von der Jaufenpass-Straße über die Hippolyt-Kapelle auf dem „Archäologischen Weg“ nach Stuls führte. Von dort stieg man nach kurzer Rast hinab nach Moos. Hier besichtigten die Wanderer noch das Steinbockgehege und das bedrückende „Bunker-Mooseum“ – ein Relikt aus dem Zweiten Weltkrieg.
Die abschließende Tour am letzten Tag diente einem Besuch des Geburtshauses (Sandhof) des Südtiroler Nationalhelden Andreas Hofer und dem dazugehörigen Denkmal und Museum. Damit endete eine ereignisreiche und beeindruckende Wanderwoche durch das frühlingshaft blühende Südtirol.

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