2012 BW Suenserspitze

Blumenmeer um den Sünser See


Bei guten Wetterprognosen hatten sich acht Personen zur Wanderung auf die Sünser Spitze eingefunden und fuhren in bester Stimmung über Bregenz, Rankweil, Laterns hinauf zum Furkajoch. Je näher man dem Startpunkt der Wanderung kam, desto dunkler wurden die Wolken, und am Parkplatz unweit des Jochs regnete es ziemlich kräftig, so dass erst einmal das Ende des Regenschauers abgewartet wurde.
Sobald sich die erste Aufhellung erahnen ließ, gab es kein Halten mehr, und noch im Anorak machte sich die kleine Gruppe auf den Weg. Schon nach kurzer Zeit war die Portlaalpe erreicht, wo sich zaghaft die ersten Sonnenstrahlen zeigten. Bei Erreichen des Portla Fürkele  waren die Wolken verschwunden, die Sonne strahlte vom Himmel und beleuchtete Felder von blühenden Alpenrosen an den Hängen des Portler Horns.
Vorbei an der Sünser Alpe führte der Weg durch Sumpfwiesen voller Wollgras hinauf zum Sünser See. Hier begann der steile Anstieg durch Latschen und Hänge voller Orchideen, Mehlprimeln, Kohlröschen und Enziane zum Gipfelkreuz der Sünser Spitze (2061 m). Weit reichte der Blick über die Gipfel des Bregenzerwalds, zu den Lechtaler Alpen mit der Roten Wand und ins Rätikon mit Drei Türmen und Sulzfluh. Bald vertrieb jedoch der heftige Wind die Wanderer vom Gipfel und so begann der Abstieg zum Sünser Joch, unterbrochen von der Mittagsrast in einer Blumenwiese.
Entlang des schmaler werdenden Rückens ging es vom Joch vorbei am Blauen See aufwärts zum Portler Horn. Auch hier wieder üppig blühende Wiesen und eine fantastische Aussicht.
Nach dem Abstieg zu Portla Fürkele ließen sich die Wanderer in der Portlaalpe Kaffee und den Kuchen schmecken, den die Wirtin extra für die Gruppe zubereitete.

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