2012 W Zollernblick

Zollernburgpanorama
Maria Zell – Raichberg – Zeller Horn 


Am frühen Sonntagmorgen starteten 13 Wanderer noch bei Nebel in Richtung Hechingen. Ausgangspunkt der Herbstwanderung war Boll bei Hechingen. Am Parkplatz Bollemer Wasen begrüßte die Gruppe  bereits die exponiert auf dem Zoller thronende Burg der Deutschen Kaiser unter strahlend blauem Himmel und umrahmt von buntem und leuchtendem Herbstlaub. Diese strahlenden Farben und der Sonnenschein sollten uns den ganzen Tag erhalten bleiben. Zunächst führte uns der mit Kreuzwegstationen gesäumte Weg an der Wallfahrtskirche Maria Zell, am kleinen privaten Friedhof der Mitglieder des Hauses Hohenzollern und an der ehemaligen Skihütte von Hechingen vorbei. Ein enger und steiler Pfad führte uns auf halber Höhe durch das Felsenmeer der herabgestürzten Felsen des Albtraufs. Bald war der Raichberg erklommen und die ersten Panoramablicke konnten genossen werden. Weiter auf einem märchenhaften Weg unter dem rötlich gefärbten Blätterdach kathedralenartig zusammengewachsener alter Buchen zum Hangenden Stein.

Schon bald erblickte man den Raichbergturm beim nahe gelegenen Nägeleshaus. Mit einem bunten musikalischen Potpourri vom Turm herab begrüßte uns eine  Kapelle aus Waldshut-Tiengen. Schnell war natürlich auch diese Aussichtsplattform erklommen und die herrliche Rundumsicht genossen. Nach einer Rast bei fast sommerlichen Temperaturen ging es weiter zum  Backofenfelsen am Albtrauf des Raichberges mit herrlichem Ausblick zum Zoller, nach Boll, Stetten und Hechingen. Schließlich ging der Weg  immer an der Albtraufkante entlang in Richtung Burg Hohenzollern zum Zeller Horn (912 m). Ein atemberaubender Blick auf das Albvorland und die Hohenzollernburg, die majestätisch vor uns lag, erwartete uns. Bei klarer Sicht reicht der Blick bis zum Feldberg im Schwarzwald und in den Großraum Stuttgart.
Um dem „Gewusel“ der Nachmittagsausflügler zu entgehen ging es ab Zeller Horn steil hinunter auf die Zellerhornwiese, einem unter Naturschutz stehenden „Trockenrasen“ mit geschützten Pflanzen wie Silberdisteln, Berghähnlein und Händelwurz. Hier ließ sich die Gruppe nochmals gemütlich nieder um den Blick auf die Burg auf sich wirken zu lassen und nochmals intensiv Sonne zu tanken. Dann führte der Weg ohne Kurven quer zum Hang auf der ehemaligen Skipiste hinab und zurück zum Bollemer Wasen. Ein Großteil der Gruppe bevorzugte den zusätzlichen Spazierweg hinunter in den Ort Boll zum Landgasthof Kaiser, wo mit Cappuccino und Stracciatellatorte oder Zwiebelkuchen und Suser ein kulinarischer Schlusspunkt zum Naturgenuss gesetzt wurde.

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