2013 BT Simmshuette

Bergsteigen in den Lechtaler Alpen
Stützpunkt Simmshütte
Am Samstag um 7.15 Uhr starteten acht Bergsteiger/innen in Laupheim zur Bergtour in die Lechtaler Alpen. Nach zügiger Fahrt über die A7 nach Reutte/Tirol und weiter durchs Lechtal erreichten wir nach 2 Std Stockach, den Ausgangspunkt für den langen Aufstieg. Von hier stiegen wir auf durchs Sulzltal vorbei an der gleichnamigen Alp hinauf zur Simmshütte auf 2084 Meter.

Da bei der Ankunft an der Hütte das Wetter noch sehr gut aussah, beschlossenen wir, noch am Nachmittag zur Holzgauer Wetterspitze aufzusteigen Auf einem kurzen Stück führte der Weg noch relativ eben durch herrliche Blumenwiesen auf ein Köpfl, das wir nach ca. 30 Min errichten.Von hier aus ging es nur noch steil über Schotter bis zum
Fallenbacher Joch. Dabei konnten wir in der Nordwand der Feuerspitze ein paar
Steinböcke beobachten. Nachdem auch die letzten schwierigen, ausgesetzten Kletterstellen überwunden waren, standen wir um 15.30 Uhr auf dem Gipfel der 2895 Meter hohen Wetterspitze.
Die Aussicht war grandios: Ötztaler Alpen im Süden, Ferwall und Silvretta im Westen, im Norden die Allgäuer Berge und natürlich die ganzen Lechtaler Berge in der Nähe. Nach dem Eintrag ins Gipfelbuch und kurzer Gipfelrast stiegen wir wieder ab zur Simmshütte, wo das Abendessen auf uns wartete. Zum Hüttenabend gab Charly noch sein Bestes auf dem Hackbrett.
Obwohl der Himmel sehr bewölkt war, stiegen wir am nächsten Tag auf in Richtung Feuerspitze. Am Kälberlahnzugjoch auf 2585 m querten wir hinüber zum Stierlahnzugjoch. Anfangs steil, später ziemlich flach führte uns der Weg zum Gipfel der Feuerspitze. Leider war die Sicht ziemlich schlecht und erstreckte sich nur noch auf die umliegenden Berge. Nach kurzer Gipfelrast fing es an zu regnen und es wurde merklich
kühler. Auch während des ganzen Abstiegs regnete es leicht .Das letzte Wegstück vor der Hütte war dadurch schon sehr schmierig geworden.
Nach kurzer Mittagsrast auf der Hütte stiegen wir bei immer stärker werdendem Regen hinunter zum Ausgangspunkt. Nach 1800 Höhenmeter Abstieg spürte am Ende jeder seine Waden und Knie.

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