2013 Sen Kartaeusertal

Wanderung ins stille Kartäusertal


Wie gewohnt treffen wir uns am Parkplatz Wonnemar, es ist ein schöner Herbstmorgen und trotzdem sind wir insgesamt nur 9 Personen. Mit 3 Autos fahren wir nach Hohlenstein, nordöstlich von Neresheim. Das Wetter meint es gut mit uns, es ist angenehm warm, und die Sonne kommt immer mehr durch die Wolken.
Die Strecke führt zuerst ein Stück durch den Wald hindurch und dann am Waldrand entlang nach Schweindorf. Die Laubfärbung ist in vollem Gange und die bunten Blätter leuchten herrlich in der Sonne. Nachdem wir Schweindorf durchwandert haben kommen wir wieder in den Wald und durchqueren ein weitläufiges Wildgehege. Der Boden ist total durchwühlt, überall sieht man die Spuren von Wildschweinen . Die wissen aber was sich gehört und bleiben in ihren Verstecken.
Nach einem kurzen steilen Abstieg kommen wir zum ehemaligen Kloster Christgarten, von dem allerdings nur noch die Kirche übrig geblieben ist.  Wir finden ein nettes Plätzchen auf der Mauer und machen hier Mittagspause.
Gegen 13,30 Uhr brechen wir wieder auf, der Himmel hat sich mittlerweile etwas zugezogen. Der Weg führt jetzt durch das stille Kartäusertal  Richtung Kösingen.
Nach kurzer Zeit spüren wir die ersten Regentropfen, es werden immer mehr und wir packen unsere Regensachen aus. Dann geht es so richtig los, ein Platzregen prasselt auf uns nieder, der Waldweg wird zum Bach.  An einer Kreuzung müssten wir eigentlich geradeaus Richtung Kösingen weiter, aber hier haben die Wildschweine gewütet und durch den starken Regen ist der weiterführende Weg eine Schlammlandschaft. Wir biegen rechts ab und gelangen nach einer Weile wieder zu dem Gatter, durch das wir am Morgen in das Wildgehege hereingekommen sind. Jetzt sind es nur noch knapp 5 km bis zu den Autos, auf denen es mal mehr mal weniger stark regnet.

Zurück am Parkplatz trennen wir uns, vier möchten nur noch nach Hause und die anderen fünf fahren noch ins Gasthaus Waldhorn in Bernstadt zum Abendessen.

Bericht: Beate Wieland
Bilder:   Manfred Strauß

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