2013 W Markdorf

„GuckInsLand“ bei Markdorf

Sonntag, 27.10.13


Trotz kräftigem Regen und schlechten Wetterprognosen hatten sich für die Wanderung am Bodensee 11 Unentwegte eingefunden. Sie erlebten einen Tag, der alles zu bieten hatte: kräftigen Regen, einige (wenige) Sonnenstrahlen, dichten Nebel, Blick über den Bodensee, herbstliche Wälder, gepflegte Wanderwege und sumpfige Pfade.

Ausgangspunkt der Rundwanderung was der Parkplatz „Vogelsang“ im Markdorfer Stadtteil Möggenweiler. Mit dem Regenschirm bewaffnet begann hier der Anstieg über Waldwege zum Gehrenbergturm. Da dessen Spitze im Nebel kaum erkennbar war, wurde auf die Besteigung verzichtet und nach kurzer Pause zur „Rutsche“ weiter gewandert. Seit dem großen Erdbeben von 1911 verläuft hier ein senkrecht in die Tiefe reichender Abgrund, der bei besserem Wetter einen herrlichen Blick auf Markdorf und den Bodensee eröffnet. Durch den Herbstwald führte der Weg weiter zum Linzgaublick mit großzügiger Liegeschaukel und anschließend zum Deggenhausertal-Blick.
Inzwischen war der Regen immer heftiger geworden und ein kräftiger Wind hatte sich dazu gesellt. Es regte sich deshalb  auf den Vorschlag, die Tour abzukürzen, kein Widerspruch. Auf einem kaum befahrenen Sträßchen wurde deshalb wieder die Richtung zum Gehrenbergturm eingeschlagen und auf bekanntem Weg der Abstieg zum Parkplatz angetreten. Wenige Meter davor rissen tatsächlich die Wolken auf, so dass vom historischen Wasserspeicher aus bei Sonnenschein der Blick über den Bodensee frei wurde.

Mit dem festen Vorsatz, bei besserem Wetter die Wanderung nochmals in Angriff zu nehmen, wurde nach kurzer Einkehr die Heimfahrt angetreten.

Dienstag, 26.11.13


Völlig andere Verhältnisse als einen Monat vorher fanden 6 Laupheimer Senioren heute vor: Temperaturen unter 0 °C und Sonnenschein mit Bewölkung über dem Bodensee. In der Hoffnung, dass sich im Laufe des Tages die Bewölkung auflösen würde, machte sich die kleine Gruppe auf den Weg. Am Waldrand bescherte die Sonne angenehme Temperaturen und weitgehend trockene Wege, bei Wegverlauf im Wald war es kalt und die Wege durch Waldarbeiten sehr in Mitleidenschaft gezogen. 
Erstes Ziel war der 5-Länder-Blick, bevor durch den Wald derRastplatz bei Gangenweiler erreicht wurde, wo bei einsetzendem Schneefall eine kurze Mittagspause gemacht wurde. Das nächste Stück führte weitgehend durch den Wald, teilweise auf ziemlich ramponierten Wegen, bis sich schließlich der Blick ins Deggenhauser Tal öffnete. Wenig später der nächste Aussichtpunkt: Linzgaublick mit Heiligenberg als Blickfang.
Nach einem kräftigen Anstieg erreichten die Wanderer die „Rutsche“, den fast 30 m senkrecht in die Tiefe reichenden Abgrund, der beim großen Erdbeben 1911 entstand. Von hier war es nur ein kurzes Stück bis zum Aussichtsturm am Gehrenberg, der von den Männern trotz einsetzendem Schneefall und eisigem Wind erstiegen wurde. Die Mühe wurde vom Blick auf den Bodensee und einem beeindruckendem Wechselspiel von Wolken und Sonne belohnt, trotzdem fiel der Aufenthalt auf der Plattform recht kurz aus.
Der Abstieg zum Parkplatz war bald darauf geschafft und alle waren froh, sich wenig später bei Kaffee und Kuchen in einer Bäckerei in Markdorf aufwärmen zu können.

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