2014 Sen Gunzesried

Vom Blaicherhorn zum Riedberger Horn


Bei etwas zweifelhaften Wetterprognosen machten sich 13 Senioren/innen auf den Weg ins Gunzesrieder Tal. Sie erlebten einen Tag mit einer ausgedehnten Bergwanderung und etlichen Wetterkapriolen mit Sonnenschein, Regen und Graupelschauern.
Start der Wanderung war bei der Alpe Höllritz, die von Gunzesried-Säge auf schmalem Sträßchen erreicht wurde. Beim Aufbruch fielen noch einige Tropfen, aber schon wenig später strahlte beim steilen Aufstieg zum Blaicherhorn durch ein Meer von Enzianen und Mehlprimeln wieder die Sonne. Nach kurzer Gipfelpause war schon wenige Minuten später mit dem Höllritzer Eck das zweite Gipfelkreuz des Tages erreicht, wo man sich allerdings nicht lange aufhalten ließ. Nach dem Abstieg ins Joch folgte der Aufschwung zum Grauenstein. Hier wurde es Zeit für die Mittagspause, bei der allerdings immer wieder eine dicke schwarze Wolke misstrauisch beäugt wurde.
Nach Überschreitung des Grauenstein musste nur noch der steile Gipfelhang des Riedberger Horn bewältigt werden, bis der letzte Gipfel des Tages erreicht war. Bei strahlendem Sonnenschein konnte hier mit Blick auf die noch tief verschneiten Allgäuer Berge eine ausgedehnte Rast eingelegt werden, immer beobachtet von einem großen Raben, in dessen Revier wir offensichtlich eingedrungen waren.
Begleitet von einem Graupelschauer führte der Abstieg hinunter in Richtung Grasgehren, und schwenkte dann auf das Berghaus Schwaben zu. Bevor dieses erreicht wurde, folgte ein kurzer Anstieg in ein Joch, von dem über sumpfige Wiesen auf ziemlich ramponiertem Pfad die Printschenalpe erreicht wurde. Von hier war schon das Endziel, die Alpe Höllritz sichtbar, aber der Weg dorthin zog sich noch ziemlich in die Länge. Erst nach etlichem Auf und Ab war nach 4 ½ Stunden Gesamtgehzeit wieder der Ausgangspunkt erreicht. Für die obligatorische Schlusseinkehr konnte schließlich in Bihlerdorf eine geöffnete Wirtschaft gefunden werden, um sich bei Getränken und Apfelstrudel wieder zu stärken.

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