2014 Sen Sipplingen

Sipplinger Höhen und Spetzgarter Tobel


Eine Woche später als geplant machten sich 11 Laupheimer Senioren/innen auf zur Wanderung am Bodensee. Auch wenn das Wetter neblig und trübe war, konnten sie eine schöne, abwechslungsreiche Wanderung auf den Höhen über Sipplingen erleben.

Vom Seeufer weg wurde der Kreislauf auf Touren gebracht, denn es begann sofort der längste und steilste Anstieg des Tages hinauf zum Haldenhof. Auf schönem Waldweg ging es dabei vorbei an der Ruine Hohenfels, die den ersten von vielen Aussichtspunkten auf den See und den dahinter liegenden Bodanrück bot. Nach kurzer Schnaufpause am Haldenhof wanderte die Gruppe hinauf zum Sipplinger Berg und weiter auf dem Panoramaweg bis zur Zimmerwiese, wo ein unangenehm kalter Wind den Aufenthalt auf dieser Panoramaplattform ziemlich verkürzte. Erst am nächsten Waldrand wurde eine geschützte Stelle gefunden, um Mittagsrast zu halten.
Frisch gestärkt wurde der Weg durch Hödingen in Richtung Spetzgart fortgesetzt. Hier begann der Abstieg durch den Spetzgarter Tobel, eine über 60 m tief eingeschnittene Erosionsschlucht. Nach dem Ort Goldbach und kurzem Aufstieg durch die Weinberge stand die Gruppe dann am Rand einer eiszeitlichen Gletschermühle, die mit einem Durchmesser von 20 m und einer Tiefe von 10 m eine der größten im Voralpengebiet darstellt und gebührend bestaunt wurde.
Wenig später wurde das letzte Naturdenkmal des Tages erreicht: die „Sieben Churfirsten“, eine pfeilerartige Sandsteinformation. Von hier war es dann nicht mehr weit zu den ersten Häusern von Sipplingen, das sich als reizendes Städtchen mit alten Gebäuden und romantischen Winkeln entpuppte.
Nach 4 1/2 Std Gehzeit war der Ausgangspunkt wieder erreicht und zum Abschluss des Tages konnte man sich im „Seehaus“ stärken und aufwärmen.

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