2014 Sen Synagoge Ulm

Führung in der Synagoge Ulm


Für den heutigen Tag stand eine Führung durch die neue Synagoge in Ulm auf dem Seniorenprogramm. Die Mindestteilnehmerzahl von 30 Personen wurde dank des großen Interesses locker erreicht.

Kurz vor 15.30 Uhr öffnete sich die Tür, eine freundliche junge Frau empfing uns und machte uns zuallererst mit den Sicherheitsvorschriften vertraut. Nachdem dann etliche Taschenmesser und Nagelscheren auf einem Tisch platziert waren durften wir eintreten.
Im großen Vorraum bekamen wir eine kurze Einführung und dann ging es in den Gebetsraum. Die Frauen durften einfach so hinein, die Männer bekamen eine Kippa, um den Kopf zu bedecken. Der Raum ist in schlichtem Holz gehalten, umso gewaltiger ist der Toraschrein und das dahinterliegende Glasfenster mit Davidsternen.                                                               

In einer netten lockeren Art bekamen wir einiges über die Bedeutung des Schreines mit den darin befindlichen Torarollen  erzählt, über deren Herstellung und auch über den Gebrauch während der Gottesdienste. Dann erfuhren wir noch weitere interessante Dinge über die jüdische Religion, wir bekommen erklärt was mit dem Wort koscher auf sich hat und wie nach den koscheren Regeln gelebt wird. Alles in allem eine recht interessante und auch unterhaltsame Stunde, da es in einer natürlichen und lockeren Art dargeboten wurde. Natürlich durften wir auch Fragen stellen die kompetent beantwortet wurden.
Allerdings bekam das Ganze am Ende einen kleinen Dämpfer. Außer dem Gebetsraum durften wir keinen weiteren Raum in dem Gebäude sehen, zum Teil aus Sicherheit und zum Teil wohl auch aus religiösen Gründen. Schade!

Text : Beate Wieland

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