2014 W Moessingen

Dreifürstensteig bei Mössingen


In der Woche zuvor war die Wanderung über den Dreifürstensteig wegen schlechtem Wetter abgesagt worden, jetzt konnte sie bei strahlendem Frühlingswetter mit 10 Personen durchgeführt werden. Dabei erlebten die Teilnehmer/innen eine Wanderrunde mit Blick vom Albtrauf ins „Unterland“ und zur Burg Hohenzollern, Buchenwälder mit einem Teppich von Bärlauch und Buschwindröschen und den imposanten Mössinger Bergrutsch von 1983, dessen Hänge wieder von der Natur zurück erobert werden.

Nach zügiger Anfahrt startete die Gruppe am Freizeitgelände „Olgahöhe“ über Mössingen. Durch Streuobstwiesen ging es von hier hinab ins Bubachtal, wo schon die ersten Kirschbäume die Knospen geöffnet hatten, dann steil durch den Wald hinauf zum 854 m hohen Aussichtspunkt „Dreifürstenstein“. Mit seinem grandiosen Weitblick zum Hohenzollern und hinaus in Richtung Tübingen lohnte sich der knackige Aufstieg auf jeden Fall.
Unmittelbar am Trauf führte nach der Pause die Route zu einem der bedeutendsten Geotope Deutschlands, dem Mössinger Bergrutsch, wo vor 30 Jahren eine Fläche von 50 ha abrutschte und dabei den Albtrauf um 30 m zurück verlagerte. Auf schmalem Pfad stiegen die Wanderer hinab zur Passhöhe. Hier wurde in der warmen Sonne Mittagspause gemacht, bevor der Farrenberg umrundet wurde – ein Eldorado für Segelflieger mit Panoramaliegen und einem Grillplatz unterhalb der Ruine Andeck.
Durch lichten Buchenwald und Heide erreichte man schließlich den „Panoramaweg Streuobst“. Tausende Apfel-, Birnen- und Zwetschgenbäume prägen hier die Kulturlandschaft . Mittendurch schlägelt sich der Dreifürstensteig, begleitet von herrlichen Aussichten, zurück zur Olgahöhe, die nach einer Gehzeit von 4 Std. wieder erreicht wurde.

zu den Tourenberichten 2014

Dieser Beitrag wurde unter Allgemein veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.