2015 BT Leilachspitze

Überschreitung der Leilachspitze


Vier Bergsteigerinnen und drei Bergsteiger waren dabei, um die 2224 Meter hohe Leilachspitze zu überschreiten. Um 8.15 Uhr starten wir in dem kleinen Weiler Rauth am Südende des Tannheimertals. Zuerst wanderten wir 1,5 km auf einem Schotterweg, danach über einen schmalen, ausgesetzten Steig an den Hängen des Krottentals in den Grund des Weissenbaches, der auf einer schmalen Holzbrücke überquert werden konnte. Weiter durch lichten Bergwald, später durch Latschenbewuchs ging es immer angenehm bergan bis zu den Grundmauern der verfallenen Kienbichelalm. Ein schöner Platz für eine Pause mit herrlicher Aussicht. In einer weiteren halben Stunde gelangten wir von hier zu der steilen Rinne, die ca. 150 Meter zum Nordgrat der Leilachspitze hinaufzieht.
Nach weiteren 30 Minuten erreichten wir um 13.20 Uhr den Gipfel. Bei bester Sicht auf die Allgäuer und Tannheimer Berge verbrachte man die Gippfelstunde. Auch der Blick ins tiefe Lechtal und auf die Lechtaler Alpen war überwältigend. Um 13 Uhr machten wir uns an den Abstieg. Zunächst durch eine steile , bröslige Rinne, dann am schmalen Grat hinüber zu zu Luchs-und Krottenköpfen erreichten wir das östliche Lachenjoch unweit der Landsberger Hütte. Von hier führt der Weg hinunter ins Birkental zum Weissenbach

Bei der Höflishütte, einer unbewirtschafteten Hütte der Sektion Dillingen, schloss sich unser Kreis. Nach leichtem Anstieg erreichten wir wieder die mit Ketten gesicherte Durchquerung des Tobels des Krottenbaches. Alsbald führte uns der Forstweg zurück nach Rauth, wo wir um 17. 15 Uhr eintrafen. 8 Std. reine Gehzeit hatten wir für die Tour benötigt. Ohne jegliche Schwierigkeiten hatte die Gruppe den doch eher anspruchsvollen Weg bewältigt. Mit einer Schlusseinkehr am Gaichtpass ließ man die schöne Bergtour ausklingen.

Bericht: Siggi Wehrle

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