2015 BW Elbsandstein

Wanderungen im Elbsandsteingebirge


Sonntag, 27.09.
Abfahrt um 7 Uhr. Über Nürnberg, Hof, Plauen, vorbei an Chemnitz und Dresden erreichen wir um 12.45 Uhr unsere Unterkunft in Thürmsdorf. Nachmittags machen wir noch eine Wanderung nach Naundorf, wo wir unseren sächsischen Bergfreund Bernd Zimmermann treffen. Bei Kaffee und Kuchen besprechen wir den weiteren Verlauf der Woche. Beim Rückweg nach Thürmsdorf besteigen wir noch den Bärenstein.

Montag, 28.09.
Kurz nach 9 Uhr wandern wir über Naundorf nach Pötscha an der Elbe. Auf einer kleinen Fähre gelangen wir über die Elbe nach Wehlen. Auffallend ist der extrem niedrige Wasserstand. Nach Besichtigung der Kirche und des kleinen Stadtzentrums wandern wir durch denWehlener Grund und durch den Höllengrund hinauf zum Steinernen Tisch und zur berühmten Bastei. Mit vielen anderen Touristen genießen wir die herrliche Aussicht von der Basteibrücke aufs Elbtal und die säschsische Schweiz. An einigen Felstürmen können wir Kletterer beobachten. An einem herrlichen Aussichtspunkt machen wir in der Sonne Mittagsrast. Beim Abstieg von der Bastei besuchen wir noch die Felsenbühne von Rathen, ein Naturtheater mit eindrucksvoller Felsenkulisse. Durch den beschaulichen Kurort Rathen gelangen wir wieder zur Elbe, die wir mittels Gierseilfähre überqueren. Unser nächstes Ziel, die Gaststätte auf dem Rauhensteingipfel ca. 200 Meter über der Elbe erreichen wir um 16 Uhr. Nach einer gemütlichen Pause wandern wir zurück nach Thürmsdorf zu unserer Pension.

Dienstag, 29.09.
Punkt 9 Uhr treffen wir Bernd Zimmermann unseren sächsischen Bergfreund und absoluten Kenner der Säschischen Schweiz. Über Königstein und Bad Schandau fahren wir ins Zentrum des Nationalparks. An der Straße nach Ostrau finden wir noch den einzigen gebührenfreien Parkplatz. Durch den Schießgrund gelangen wir auf gut bezeichneten Wanderwegen hinauf durch die Schrammsteinkette zur Schrammsteinaussicht 426 Meter hoch. Grandios der Ausblick auf die unzähligen Felsgipfel, aufs Elbtal und die riesigen Waldgebiete Richtung Erzgebirge, sogar die Häuser von Dresden sind zu erkennen. Nach der Aussichtspause wandern wir weiter auf einem ausgesetzten Weg entlang der Hangkante hoch über dem Heringsgrund bei Schmilka. Den Frienstein mit der Idagrotte erreichen wir am Nachmittag. Auf den Felsplatten vor der riesigen Felsgrotte machen wir nochmal ausgiebige Rast in der Sonne, umgeben von der wilden Felsszenerie der Sächsischen Schweiz. Um 16 Uhr erreichen wir den Parkplatz. In einer nahegelegenen Gaststätte beschließen wir den herrlichen und eindrucksvollen Wandertag, durch den uns Bernd Zimmermann geführt hat.

Mittwoch, 30.09.
Heute steht Kultur auf dem Programm. Mit dem Auto fahren wir nach Rathen und von dort mit der S-Bahn nach Dresden. Vom Hauptbahnhof aus gehen wir ins Zentrum und schließen uns einer geführten zweistündigen Stadtführung zu Fuß an. Ein Extra-Besuch der Frauenkirche steht anschließend auf dem Programm. Da auf dem Altmarkt gerade Herbstfest ist, machen wir dort Mittagspause. Weil wir unbegrenzt die öffentlichen Verkehrsmittel benutzen dürfen, machen wir im Anschluss unsere eigene Stadtrundfahrt mit der Straßenbahn. Ein nochmaliger Besuch des Zwingerareals bildet den Abschluss unseres Ausflugs

Donnerstag, 01.10.
Das Gebiet des Bielatales im westlichen Teil des Elbsandsteingebirges ist heute unser Ziel. Vom Parkplatz Schweizermühle steigen wir auf der linken Talseite hinauf zu den Aussichtspunkten Sachsenstein und Johanneskegel. Fast senkrechte Eisenleitern führen hinauf zu diesen Gipfeln. Über den Kerbensteig führt der Weg wieder ins Tal zur Ottomühle, wo wir auf die rechte Talseite wechseln. Vorbei an markanten Kletterfelsen wie Herkulesskeulen, Chinesischer Turm, Schraube erreichen wir zum Schluss die Kaiser Wilhelm Feste, ein 1880 als Aussichtspunkt errichtetes Bastionstürmchen. Von hier haben wir nochmals einen tollen Blick auf unsere Rundwanderung. Nachmittags fahren wir in den nahegelegenen Kurort Pfaffendorf am Fuß des Pfaffenstein. Über 600 Stufen bzw. Sprossen von Eisenleitern gelangen wir durch das sogenannte Nadelöhr zum Gipfelplateau des Pfaffenstein (434 m). Aus nächster Nähe sieht man von hier aus auf die schlanke Felsnadel der Barbarine, dem Wahrzeichen der Sächsischen Schweiz. Auf sonnigen Felsplatten mit allerbester Aussicht beenden wir hier den herrlichen Wandertag.

Freitag, 02.10.
Ein Besuch der sogenannten Böhmischen Schweiz steht heute auf dem Programm. Kurz nach Schmilka fahren wir über die Grenze nach Tschechien. Vom Parkplatz bei Hrensko wandern wir in 90 Minuten hinauf zum Prebischtor, dem angeblich größten Felsentor in Europa. Von verschiedenen Aussichtspunkten haben wir eine tolle Aussicht auf die Felsenwelt der Böhmischen Schweiz und auf das riesige Felsentor. Ein schön angelegter Weg führt uns am Hang entlang weiter zur sogenannten Rainwiese, einem Platz mit Infocenter, Gasthäusern und Campingplatz. Bei gutem böhmischen Essen und tschechischem Bier verbringen wir hier die Mittagszeit. Nach einer Stunde Abstieg erreichen wir dann die Kamnitzschlucht. Abwechselnd zu Fuß und mit dem Kahn kommen wir gegen 16.30 Uhr zum Ende der klammartigen Schlucht in Hrensko. Mit einem Einkaufsbummel durch unzählige Stände mit viel Ramsch beschließen wir den interessanten Wandertag .

Samstag, 03.10.
Auf Grund des immer noch schönen Wetters beschließen wir, erst gegen Mittag die Heimfahrt anzutreten. Ein Besuch der nahegelegenen Festung Königstein und eine Besteigung des 451 Meter hohen Papststein bei Gohrich bilden den Abschluss der Wanderwoche. Ohne Stau sind wir am Abend gegen 19 Uhr zu Hause in Laupheim .


Bilder: Cornelia Furtwängler
Bericht Siggi Wehrle

zu den Tourenberichten 2015

 

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