2016 Sen Pfaender

Rundwanderung von Möggers zum Pfänder


„Eine Wanderung auf dem Pfänder, dem Hausberg des Bodensees, ist allemal von besonderem Reiz. Der Pfänderrücken erstreckt sich in einer Höhe um die 1000 m nahe dem Bodensee und bietet hervorragende Tiefblicke auf den See und herrliche Aussicht auf Allgäuer Berge, den Bregenzerwald und die nahe Schweiz. Von Möggers aus verläuft ein bequemer Höhenweg zum Pfänder, häufig auf dem Kamm, in stetigem Auf und Ab mit insgesamt geringen Anstiegen.“
Diese Beschreibung war Anreiz für die Laupheimer Senioren zu einer Rundwanderung. Auch wenn bedingt durch starken Dunst die Aussicht etwas eingeschränkt war, so konnten die 17 Teilnehmer doch eine abwechslungsreiche Landschaft mit schönen Blicken auf den Bodensee und die umliegenden Höhenrücken des Westallgäu genießen.
Entgegen der Wetterprognose überraschte der Himmel schon beim Aufbruch in Möggers mit lockerer Bewölkung, aus der die ersten Sonnstrahlen drangen. Allerdings blies bei Temperaturen um 4 °C ein kräftiger kalter Wind, so dass wir an Mütze und Handschuhen froh waren.  So ausgerüstet wurden die ersten Höhenmeter überwunden und durch den Wald zur Trögerhöhe gewandert. Hier bot sich zum ersten Mal der Blick zum Sendemast auf dem Pfänder sowie zum Hirchberg, dem höchsten Gipfel der Gruppe. Nach einem kurzen Stück auf der Teerstaße ging es jetzt auf dem Käseweg auf naturbelassenen Wegen durch Wälder und Weiden, wobei sich immer wieder schöne Ausblicke boten und Tafeln am Wegesrand über die Käseherstellung informierten.
Nach knapp zwei Stunden erreichten wir den Pfänder-Parkplatz, von dem der Fußweg vorbei an der Kapelle und einigen Gasthäusern die letzten Meter steil hinauf zur Pfänderspitze führte. Bei der anschließenden Vesperpause konnte man von hier vor allem die Aussicht über den Bodensee und nach Oberschwaben genießen.
Für den Rückweg wählten wir zunächst ein Stück die bereits bekannte Strecke, dann begann der Abstieg auf steilem Waldweg nach Eichenberg. Hier bot sich nochmals ein herrlicher Blick über den ganzen Bodensee. Auf dem alten Gemeindeweg ging es anschließend durch mehrere Tobel mit einigen steilen Gegenanstiegen hinauf nach Lutzenreute. Vorbei am Gasthof Paradies erreichten wir dann ein Hochtal, das uns zum Riedstüble führte. Hier war die Gelegenheit, sich in der warmen Wirtschaft mit Kaffee und Kuchen zu stärken, bevor wir den letzte Anstieg wieder hinauf nachMöggers bewältigten.

Bericht + Bilder: Konne

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