2016 Sen Zirmgrat

Bergtour über den Zirmgrat


„Wechselnd bewölkt mit einzelnen Regenschauern“ war die Wetterprognose für die Seniorentour Anfang Mai. Im Vertrauen auf das obligatorische Glück bei ihren Touren machten sich trotzdem elf Personen auf den Weg ins Allgäu und erlebten einen zunächst sonnigen Tag mit besten Wanderbedingungen auf einem aussichtsreichen Weg. Erst bei der Einkehr in der Saloberalm und nochmals kurz vor dem Ende der Wanderung kamen die Schauer, was aber nach nach der schönen Tour niemand störte.
Los ging es in Roßmoos unweit des Weißensee. Auf steilem Forstweg gewann man schnell an Höhe und erreichte die Zufahrtsstraße und den aufwendig angelegten Treppensteig zum Berghotel Falkenstein. Von hier war es nicht mehr weit zur Ruine Falkenstein, die nach den Plänen König Ludwig II. zu einem Märchenschloss umgebaut werden sollte, was aber über das Planungsstadium nicht mehr hinaus kam. Geblieben ist die herausragende Lage der Burgruine mit einer grandiosen Aussicht, die von der Gruppe ausgiebig genossen wurde.
Nach kurzem Rückweg auf gleicher Strecke begann der Aufstieg zum Zirmgrat. Auf teilweise nassem Wurzelpfad ging es vorbei an Einerkopf und Zwölferkopf hinauf zum Salober (1293 m), dem höchsten Punkt des Bergrückens. Von dort bot sich nochmals ein beeindruckendes Panorama auf die schneebedeckten Gipfel der Tannheimer Berge und auf die Ammergauer Alpen. Ein erster Graupelschauer mahnte zur Eile, und so ging es zügig abwärts in Richtung Saloberalm. Hier konnte bei einer warmen Suppe beruhigt der kräftige Regenschauer „ausgesessen“ werden.
Wenig später hatte sich wieder die Sonne durchgesetzt, und es begann der Abstieg zum Alatsee, um den sich viele regionale Mythen und Sagen ranken. Nach kurzem Fotostopp marschierte man rasch weiter, denn inzwischen hatte sich wieder eine dunkle Wolke zusammengeballt, aus der es kräftig zu regnen begann. Im Schutz des Waldes erreichten die Wanderer den Uferweg des Weißensee, der Regen wurde weniger, und auf dem letzten Stück zurück nach Roßmoos zeigte sich schon wieder zaghaft die Sonne über blühenden Frühlingswiesen.

Bericht+Bilder: Konne

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