2016 SST Breitenberg

Im Nebel auf den Breitenberg


Zur letzten Schneeschuhtour des Winterprogramms hatten sich zehn Personen (und ein Hund) eingefunden, die natürlich auf einen schönen Wintertag mit toller Aussicht hofften. Leider wurde diese Hoffnung nicht erfüllt, denn trotz positiver Wetterprognose löste sich die dicke Nebeldecke nicht auf und es kam in den höheren Lagen noch ein kräftiger, kalter Wind dazu.
Startpunkt für den Aufstieg zum Breitenberg war der ehemalige Grenzübergang im Engetal zwischen Pfronten und Grän. Hier beginnt der Forstweg, der sich in gleichmäßiger Steigung mit vielen Serpentinen in die Höhe windet. Leider war dieser für die Schlittenfahrer präpariert worden, so dass die Schneeschuhe während des gesamten Aufstiegs am Rucksack bleiben mussten. So stapfte die Gruppe durch den tief verschneiten Wald, in dem Wind und Schnee bizarre Baumgestalten geformt hatten, aufwärts.
Im oberen Teil wurde der Nebel dichter und der Wind immer stärker, so dass alle froh waren, als nach 850 Hm die Ostlerhütte erreicht war. Hier konnten sich die Wanderer aufwärmen und für den „drohenden“ Abstieg stärken.
Mit einem kurzen Abstecher zum Gipfelkreuz (Aussicht 10 m) ging es nach der Einkehr im dichten Nebel auf gleicher Strecke wieder hinunter zum Ausgangspunkt. Für alle war es trotz/wegen der unwirtlichen Wetterbedingungen ein eindrucksvoller Tourentag.

Bericht+Bilder: Konne

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