2016 SST Renkknie

Schneeschuhtour über das Renkknie


Das Renkknie, ein unbedeutender Gipfel über Sibratsgfäll mit herrlicher Aussicht war Ziel der sonntäglichen Schneeschuhtour, zu der sich 10 Personen eingefunden hatten.
Los ging es an der „Waldrast“ bei Sibratsgfäll, zunächst noch mit den Schneeschuhen am Rucksack. Nach 20 Minuten war es dann aber soweit: genügend Schnee um die Schneeschuhe anzuschnallen und sich auf weißer Unterlage in einer guten Spur nach oben zu arbeiten. Auf steilem Pfad war bald der Waldgürtel überwunden und es konnte der letzte steile Anstieg auf die freie Kuppe des Gipfels in Angriff genommen werden. Von dort bot sich ein schöner Rundumblick auf die Gipfel des Bregenzerwaldes mit Niedere und Winterstaude, daneben der Hohe Ifen mit den Gottesackerwänden und im Hintergrund die Allgäuer Berge mit Trettachspitze und Mädelegabel.
Nach der Mittagspause an der Hochriesalpe war Spürsinn gefragt. Ohne Spur und Markierungen galt es, den kaum erkennbaren Pfad zu finden, der die steilen Hänge des Hochrieskopfes zur Neuburgalpe quert. Nach 40 min war es geschafft, und an der Almhütte konnte die verdiente Schnaufpause eingelegt werden. Ein Stück weit gab jetzt eine Skispur die Richtung vor, dann musste nochmals ein steiler Hang bewältigt werden, bis man auf dem Sattel unter dem Feuerstätter Kopf stand und auf die riesigen Geröllmassen des Bergrutsches von 1999 blickte.
Am Rand des Rutschgebietes erfolgte der Abstieg zur Lustenauer Riesalpe, dann ging es vorbei an der Wildriesalpe hinunter zur Verbindungsstraße vom Rohrmoostal nach Sibratsgfäll. Am Rand des Weges wurde immer wieder an die Naturkatastrophe erinnert, die damals etliche Häuser zerstörte und bis heute noch nicht endgültig beendet ist (z.B. bewegt sich die Kirche des Dorfes noch immer 1 cm pro Jahr).
Nach einer Gehzeit von vier Stunden war schließlich der Ort erreicht, wo sich die Wanderer im „Hirschen“ den Apfelstrudel schmecken ließen, bevor die Heimfahrt angetreten wurde.

Bericht+Bilder: Konne

zu den Tourenberichten 2016

Dieser Beitrag wurde unter Allgemein veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.