2018 KT Frankenjura

Klettern im Frankenjura

Früh um 6.00 Uhr machten wir uns zu Viert auf dem Weg über die A7, A6 und A9 in die Fränkische Schweiz nach Betzendorf. Bernd war mit seiner Familie schon am Freitag losgefahren, um noch ein paar weitere schöne Tage auf dem Campingplatz zu genießen. Kurz nach 9.00 Uhr stand  Bernd mit seinem Kletterzeug schon bereit, doch für einen schnellen Kaffee hatten wir schon noch Zeit. Unser wirkliches Ziel war schließlich die Hohe Reute im Spieser Gebiet.

Der Kletterfelsen besitzt Genusstouren vom IV. –VII. Grad. Schön löchrig, gut abgesichert, aber leider auch zum Teil schon ein wenig abgespeckt  Wir kletterten die ersten 2 Stunden  an der sonnigen Südseite fast  alleine, doch bald war es aus mit der Ruhe. Viele verlängerten das sonnige Wochenende mit einem Brückentag, da  ja der 1. Mai folgte. Dem entsprechend war der Ansturm sehr groß Die Hohe Reute besitzt auch eine wenig besuchte kühle Nordseite, und da  ja schon längere Zeit sommerliche Temperaturen herrschten, waren die knackigen VIer Touren perfekt trocken und machbar.
Nach 6 Stunden Klettern hatte jetzt jeder dicke Arme vor allem ich als Tourenführer habe noch eine alte  Rippenprellung, die sich jetzt wieder bemerkbar machte.

Das wichtigste  in Franken ist für viele das berühmte Schäuffele. Wir hatten Glück, denn Bernds  nette  Frau hatte sie für uns in einem Gasthof in  Betzendorf bereits vorbestellt. So verbrachten wir noch eine nette Runde zusammen.  Gegen 21.00 Uhr erreichten wir dann schließlich unsere Unterkunft bei der berühmten Oma Eichler in Untertrubach.

Am Sonntag entschlossen wir uns für den Hartelstein  im Trubachtal, gleich um die Ecke.

Ein mächtiger Koloss, direkt an der Straße, bot uns wieder Genusstouren für jeden Geschmack. Die Westkante  im V. Grad  war ein Traum, und dieVIer-Touren für Manchen eine Herausforderung. Leider konnte ich nur den Ver Klettern, da sich meine Rippengeschichte  noch verschlimmerte. Die Truppe kam  schließlich auch ohne mich zurecht und hatte einen super Kletterspaß.

Bei gemütlichen Kaffee mit Bernds Familie rundeten wir das gut gelungene sonnige Kletterwochenende  ab und fuhren gegen 15.30 wieder ohne Stau nach Hause.

Bericht und Bilder: Harry Schick

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