2018 Sen Kolbinger Höhle

Von Mühlheim zur Kolbinger Höhle

Zu jeder Jahreszeit ist das Donautal einen Besuch wert. Das durften auch die Laupheimer Senioren bei ihrer Frühlingswanderung zwischen Mühlheim und Fridingen erleben, die bei überraschend schönem Frühlingswetter schöne Ausblicke und eine reichhaltige Frühlingsflora zu bieten hatte.
Ausgangspunkt war für die 17 Wanderer die Galluskirche am Friedhof von Mühlheim/Donau. Von hier führte der Wanderweg in angenehmer Steigung vorbei an vielen Leberblümchen aufwärts zur Mühlheimer Felsenhöhle. Allerdings ist der Eingang der 130 m langen Tropfsteinhöhle verschlossen. Er wird nur beim jährlichen Höhlenfest an Christi Himmelfahrt geöffnet und ist im Winter den Fledermäusen vorbehalten. Bald darauf stand die Gruppe auf dem Gelben Fels, einem Aussichtspunkt mit Blick auf Mühlheim und über das Donautal, der willkommenen Anlass zu einer Pause bot.
Auf dem Donauberglandweg, der hier als Naturlehrpfad mit interessanten Stationen ausgebaut ist, ging es weiter zum Hinteletal. Hier blühten neben den vielen Leberblümchen noch einige Märzenbecher zwischen vereinzelten Schneeflecken. Dann war die Kolbinger Höhle erreicht. Sie ist eine 330 m lange Tropfsteinhöhle und die einzige Schauhöhle auf der Südwestalb. Zum Schutz der Fledermäuse, die hier ihr Winterquartier haben, öffnet sie allerdings erst am 1. Mai. Von der Abbruchkante bot sich nochmals ein schöner Blick ins Donautal, dazu fand sich in der überdachten Grillhütte ein idealer Platz für die Mittagspause.
Mit frischem Schwung wurde die Wanderung durch den Wald fortgesetzt bis zum Aussichtsturm auf dem Gansnest. Der 18 m hohe Turm ist das ehemalige Schieberhaus der Hochspeicheranlage des Donaukraftwerkes Fridingen. Seit 1967 gehört er dem Schwäbischen Albverein und bietet als Aussichtsturm eine weite Rundumsicht.
Vorbei an Tausenden blühender Leberblümchen erfolgte dann der Abstieg durch lichten Buchenwald nach Fridingen. Am Bahnhof trafen die Wanderer auf den Donauradweg, dem sie zurück zum Ausgangspunkt in Mühlheim folgten. Die obligatorische Schlusseinkehr fand dann in der Museumsgaststätte des Freilichtmuseums von Neuhausen statt.

Bericht + Bilder: Konne

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