2018 Sen Schillerstein

Rundwanderung Schillerstein  – Achtal

Im September 2017 hatten wir bereits die Nordseite des Achtals bis zum Geißenklösterle erkundet. Es zog uns daher nunmehr auf die Südseite, um unseren Blickwinkel zu verändern.

Bei Sonnenschein und tiefblauem Himmel fuhren wir ins Blautal und über Gerhausen zum Gasthof „Schillerstein“ oberhalb von Blaubeuren. Dort parkten wir unsere Fahrzeuge und machten uns auf zu einer Rundwanderung durch den Wald. Einen Abstecher zum Geißenklösterle hatten wir nicht eingeplant, da wir vor dem Absperrgitter dort schon im letzten Jahr gestanden waren. Die Besichtigung der bedeutenden, etwa 40 000 Jahre alten Funde, welche dort gemacht worden sind, haben wir uns für einen Besuch des Urgeschichtlichen Museums in Blaubeuren bei schlechtem Wetter vorbehalten.
Die riesigen Eschen und Buchen haben wegen der veränderten klimatischen Verhältnisse bereits voll ausgetrieben. Die Sicht ins Achtal war uns daher weitestgehend versperrt. So erfreuten wir uns am herrlichen Grün der Bäume und Licht und Schatten des Waldes.
Unweit der Gaststätte mitten im Wald entdeckten wir dann vier große Betonklötze, deren Aufgabe wir uns nicht erklären konnten. Da die umgebenden Bäume schätzungsweise nicht so alt waren, um den letzten Krieg bereits erlebt zu haben, einigten wir uns darauf, dass es sich um Fundamente für Geschütze handeln könnte. Vielleicht kann uns ein geschätzter Leser helfen, das Rätsel zu lösen!  **

Zum Ausklang besuchten wir die Gaststätte „Schillerstein“, wo wir am Eingang von vielen schönen Katzen begrüßt wurden. Einige ließen sich aber nicht zurückhalten noch 600 m weiter bis zum Schillerstein, einem im Jugendstil gestalteten Aussichtspunkt, weiter zu gehen. Sie wurden mit herrlichen Ausblicken auf Blaubeuren, das Blautal und auf die Wissenschaftsstadt von Ulm belohnt.

** Anmerkung – Bei den „Betonklötzen“ handelt es sich vermutlich um die Reste der Ruine Gleißenburg. Die Burg soll um 1376 erbaut worden sein. Heute sind von der ehemaligen Burg Reste der Umfassungsmauern und des Halsgrabens oberflächlich sichtbar. Die Ruine wurde im Laufe der Jahrhunderte weitgehend eingeebnet. Eine archäologische Untersuchung wurde bislang nicht durchgeführt. (Quelle – Wikipedia)  B.Wieland

Bericht : Ingrid Scheib
Fotos : Brigitte Müller, Peter Kolb, Manfred Strauß

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