2019 Sen Bad Überkingen

Kahlenstein und Märzenbec her bei Bad Überkingen

Nach regnerischen und stürmischen Tagen schien für die Laupheimer Senioren (natürlich) wieder die Sonne, und so konnten die 15 Wanderlustigen bei blauem Himmel aber noch kühlen Temperaturen in Türkheim, einem Stadtteil von Geislingen, frohen Mutes zur ersten Frühlingswanderung starten. Sie erlebten einen sonnigen Tag mit einer abwechslungsreichen Tour, die ihnen schöne Aussichtspunkte, schroffe Felszacken, riesige Vorkommen von Märzenbechern und rauschende Wasserfälle bot.
Vom Wanderparkplatz bei der Kirche von Türkheim folgte der Weg am Trauf entlang den Schildern in Richtung Kahlenstein und dem Löwenpfad „Filstalgucker“. Durch den Wald erreichte die Gruppe schon nach 45 min vorbei an einigen Aussichtspunkten den Kahlenstein. Hier öffnete sich ein grandioser Ausblick ins Filstal und auf Bad Überkingen.
Vorbei an der geschlossenen Kahlensteinhöhle führte dann der gut angelegte Pfad in weiten Serpentinen abwärts. Am Fuß des Kahlenstein folgte die vorher angekündigte „Überraschung“. Durch eine unscheinbare Öffnung konnte man ins Innere des Massivs schlüpfen, wo man sich in einer imposanten Grotte befand, die nochmals einen Ausguck in Richtung Bad Überkingen zu bieten hatte..
Immer den Wegweisern folgend erreichte man Bad Überkingen, wanderte durch den Ort und fand unweit der Ortsmitte einen idealen Platz für die Mittagspause. Frisch gestärkt folgte man anschließend vorbei an der Autalhalle dem schmalen Sträßchen zur Waldkapelle. Hier begannen die beeindruckenden Vorkommen von Märzenbechern entlang des Autalbaches, in den Wiesen am Waldrand und an den Hängen des Buchenwaldes.
Hier begann auch der Aufstieg zurück auf die Hochfläche. Am Wasser entlang führten Treppen und der schmale Pfad sehr steil hinauf zu den Wasserfällen und zur Brunnensteighöhle.

Große Bedeutung hatte die Brunnensteighöhle vor dem Bau der Albwasserversorgung für die Bewohner von Aufhausen. War diese Quelle doch die einzige Möglichkeit, dorfnah an reines Wasser zu gelangen. In Fässern und Bottichen, früher auch ,,Bollen“ genannt holten die Älbler sich ihr Trinkwasser. An der benachbarten „Boller Steige“ begegnen wir diesem Namen noch. Die vom Zahn der Zeit gezeichnete Weganlage zwischen der Brunnensteighöhle und Aufhausen mit hang- und talseitigen Stützmauern zeugt von den Mühen um das lebensnotwendige Wasser. https://www.bad-ueberkingen.de/de/bad-ueberkingen/natur/

Auf der alten Weganlage erreichten die Wanderer wenig später den Ortsrand von Aufhausen. Hier folgten sie im Wald dem Wanderweg in Richtung Türkheim, von dem immer wieder kurze Stichpfade an die Kante zu schönen Aussichtspunkten leiteten. Nach ca. 4 Std. Gehzeit war der Parkplatz in Türkheim wieder erreicht.
Die obligatorische Schlusseinkehr erfolgte dieses Mal im Café der Straub Mühle an der Geislinger Steige, dann ging es über die B10 zurück nach Laupheim.

Bericht + Bilder: Konne

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