2019 Sen Himmelreich

Wanderung ins Himmelreich

Wieder einmal durften sich die Laupheimer Senioren über einen gelungenen Tag bei bestem Wetter und einer schönen Bergwanderung freuen, auch wenn vorher keiner mit der Zielangabe „Himmelreich“ etwas anfangen konnte.
Im Konvoi von drei Fahrzeugen machten sich die 17 Teilnehmer auf den Weg nach Pfronten. Dort wartete nach dem Abstellen der Autos auf dem Parkplatz des „Milchhäusle“ die erste Überraschung: Die geplante Route auf dem Aschaweg in Richtung Vilstal war wegen des Abtransports von Sturmholz mit dem Helicopter gesperrt. Zum Glück wurde schnell eine Alternative gefunden, so dass der Rundwanderung nichts mehr im Wege stand.
Nach einem kurzen Stück auf dem Wirtschaftweg in Richtung Röfleuten ging es kräftig aufwärts zur Info-Hütte, dann folgte ein langer Forstweg, bis endlich mit Blick ins Vilstal und zum Edelsberg der Aufstieg zum Himmelreich in Angriff genommen werden konnte. Nach zwei Stunden waren die idyllisch gelegenen Waldwiesen erreicht und nach dem Marsch durch den Wald konnte man jetzt die ersten Ausblicke ins Tal der Pfrontener Aache und auf den Breitenberg genießen.
Den schönsten Platz der Tour erreichte die Gruppe dann 20 min später: die herrlich gelegene Bärenmoosalpe – Adresse: Himmelreich 1.
Der himmlische Name lässt bereits erahnen, dass Wanderer und Biker sich hier auf einen idyllischen Platz in den Allgäuer Bergen freuen können. Die Bärenmoosalpe ist in der Zeit von Juni bis Mitte September geöffnet. Über den Alpsommer hinweg werden nicht nur Gäste bewirtet, der Alphirte kümmert sich auch um das frei umherlaufende Jungvieh. Die Schumpen, wie der Allgäuer das junge Braunvieh nennt, ist rund um die Bärenmoosalpe anzutreffen.
Die grandiose Aussicht vom Schönkahler über die Tannheimer Berge bis zum Aggenstein und die urgemütliche Hütte sorgten dafür, dass sich die Gruppe an der Alpe zu einer ausgedehnten Mittagspause niederließ. Erst nach knapp einer Stunde konnte man sich von diesem herrlichen Platz trennen und machte sich an den Abstieg ins Aachtal.
Ein steiler, ruppiger, ausgewaschener Schotterweg plagte einige vorgeschädigte Knie, so dass die Erleichterung groß war, als schließlich der Talgrund mit der Fallmühle erreicht war. Hier gönnte man sich die zweite Einkehr des Tages, dieses Mal mit Kaffee, Kaiserschmarren und Erdbeerkuchen. Danach machte die letzte Gehstunde zurück zum Parkplatz keine Mühe mehr, und man konnte rundum zufrieden die Heimfahrt antreten.

Bericht + Bilder: Konne

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