2019 Sen Schwarzer Grat

Schneeschuh-Abenteuer am Schwarzen Grat

Eine Schneeschuhtour der Superlative erlebten die Senioren/innen unter der Führung von Sigge Wehrle in der Adelegg. Sie bot den 15 Teilnehmern alles, was das Herz des Schneeschuhgehers höher schlagen lässt: Sonnenschein, tief verschneite Wälder, Pulverschnee in rauen Mengen, unverspurte Hänge und eine grandiose Aussicht vom Gipfel.
Los ging es am Parkplatz der Rehaklinik Überruh bei Bolsternang unweit von Isny. Direkt an den Klinikgebäuden konnten die Schneeschuhe angeschnallt werden, und es wurde schnell klar, was den Teilnehmern in den nächsten Stunden bevor stand. Etwa 20 cm unverspurter Neuschnee auf einer ca. einen Meter hohen Schneeschicht verlangte sofort kräftige Spurarbeit. Dazu lagen immer wieder abgebrochene und umgestürzte Bäume über dem Weg und zwangen zu einem ständigen Slalomlauf. Also hieß es „Männer nach vorne“ und regelmäßiger Wechsel an der Spitze, um die Anstrengungen möglichst gleich zu verteilen.
Nach dem ersten steilen Anstieg folgte die Gruppe im Wesentlichen dem „Erlebnisweg“, der zunächst in weitem Halbkreis nach Osten ausholte, wobei die zu Beginn gewonnene Höhe wieder verloren ging und trotz GPS-Unterstützung die Orientierung ziemlich anspruchsvoll war. Anschließend galt es, beim steilen Anstieg auf dem Holzleuter Grat zur ehem. Schletteralpe alle Kräfte zu mobilisieren um Höhe zu gewinnen. Hier war dann die Mittagspause angesagt, die von allen gerne angenommen wurde.
Das letzte Stück zum Gipfel folgte dann im üblichen Slalom zwischen umgestürzten Bäumen einem Forstweg, dann stand man auf dem Schwarzen Grat (1118 m), dem höchsten Punkt Württembergs. Natürlich ließen es sich die Meisten nicht nehmen, den Aussichtsturm zu besteigen, um von dort ein grandioses 360°-Panorama zu genießen. Vom Säntis bis zur Zugspitze und weit hinaus Richtung Oberschwaben und ins Ostallgäu reichte der Blick unter einem wolkenlosen Himmel.
Beim Abstieg konnte man nochmals den Gang durch tief verschneite und  teilweise komplett zugedeckte Fichten erleben, dann schlängelte sich der Weg durch den Winterwald hinunter nach Überruh, wo die anstrengende aber wunderschöne Tour zu Ende war.
Auch bei der üblichen Schlusseinkehr, dieses Mal in der Bäckerei Steinhauser in Diepoldshofen, schwärmte noch Jede/r von diesem schönen Tag.

Bericht + Bilder: Konne

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