2019 ST Elmer Muttekopf

Elmer Muttekopf (anstatt Tschachaun)

Pünktlich um 06.00 Uhr trafen  wir uns am 17.02.19 zu viert in Ulm, um kurz darauf in Illertissen drei weitere  Teilnehmer zu  begrüßen. Zu siebt ging es nun in Richtung Lechtal. Unser Tourenführer Theo hatte in Beurteilung der Wetter- und Schneelage das Tourenziel geändert, und anstatt des ursprünglich geplanten „Tschachaun“ peilten wir nun den nicht weit entfernten „Elmer Muttekopf„ an.
Nach kurzem Zwischenstopp unmittelbar nach dem Grenztunnel und einem Kaffee ‘To Go‘ erreichten wir zügig den Parkplatz, direkt an der Straße zwischen Stanzach und Namlos. Wir schulterten unsere Ski und liefen zunächst ca. 100m auf der Straße Richtung Stanzach zurück zur Einstiegsstelle. Durch ein lichtes Wäldchen steil ansteigend gelangten wir rasch in die breiten Hänge des nordseitig exponierten „Schafkars“. Der Schnee hatte gute Qualität und der leicht gesetzte ‘Pulver‘ erhöhte die Vorfreude auf die spätere Abfahrt. Über Serpentinen ging es so den weiten Talkessel hinauf bis zur Hochfläche des „Karbodens“ auf knapp 1900 Meter.
Von hier aus kann entweder links (ostseitig) zur „Täuberspitze“ (2298m) oder nach rechts (westseitig) über den sehr imposanten Osthang zum „Elmer Muttekopf“ (2350m) abgebogen werden. In Anbetracht der hervorragenden Bedingungen schien uns  am  heutigen Tag der Muttekopf die lohnendere Variante zu sein, und wir wurden nicht enttäuscht! In knackigen Spitzkehren, die zum Schluss, bei über 35 Gad Steilheit in schon etwas aufgeweichtem Schnee einiges an Geschicklichkeit abverlangten, erreichten wir nach rund 1250 Höhenmetern in gut 3 ½ Stunden Aufstieg  den Gipfel.
Nach kurzer Rast, etwas Gipfelkunde dank herrlicher Panorama-Rundumsicht und dem obligatorischen Gipfelfoto zogen wir mit unseren Skiern sowie Mark mit dem Splitboard hangabwärts unsere Schwünge in den Schnee. Das letzte Stück führte uns noch etwas abenteuerlich durch den Wald und so erreichten wir auf direktem Weg den Parkplatz.

Fazit: Bei diesen Verhältnissen eine ideale Tour. Vor allem ohne langen Talhatscher, der bei tageszeitlich bedingt aufgeweichtem Schnee sicher kein Vergnügen gewesen wäre. An der Stelle deshalb nochmals Dank an Theo für die Planung und Durchführung. Wir hatten einen  gelungenen Tag, den wir bei einem Kaltgetränk auf einer Sonnenterrasse in Stanzach noch gemütlich ausklingen ließen.

Bericht: Andreas Knupfer
Photos: Andreas Knupfer und Jürgen Baur

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