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Durch den Eistobel zur Riedholzer Kugel

Wieder einmal stand eine Schneeschuhwanderung der Laupheimer Senioren auf dem Programm und wie üblich war der Andrang ziemlich groß: 16 Personen machten sich auf die Fahrt ins Allgäu. Sie erlebten einen Tag zum Genießen: Strahlender Sonnenschein, etwas Nervenkitzel, genügend Schnee für die Schneeschuhe und eine fantastische Aussicht vom Gipfel.
Die Wanderung begann an der Argenbrücke bei Maierhöfen. Auf steilem Weg ging es über eisige Stufen vorsichtig hinunter zum Flussufer und hinein in den Eistobel. Am rauschenden Wasser entlang schlängelte sich der Pfad auf gut gesicherten Stegen vorbei an Wasserfällen und mit Eiszapfen bedeckten Felswänden durch die Schlucht. Immer wieder mussten umgestürzte Bäume überklettert werden und an vielen Stellen waren Weg und Holzstege mit Blankeis überzogen. Wohlbehalten erreichten alle am Eissteg das Ende des Tobels, von wo man nochmals einen kleinen Überblick auf einen Teil der zurück-gelegten Strecke hatte.
Ein steiler Aufstieg brachte die Gruppe hinauf zu den Häusern von Hohenegg. Hier lag auf den Wiesen so viel Schnee, dass man endlich die Schneeschuhe anziehen konnte. Über freie Flächen und durch ein kurzes Waldstück erreichte man die Bergstation der Iberglifte und konnte zum ersten Mal die Aussicht über einen Teil des Westallgäu genießen.
Jetzt war es nicht mehr weit bis zum Gipfel der Riedholzer Kugel, mit 1068 m Höhe dem höchsten Punkt im Westallgäu. An der Gipfelhütte freuten sich die Wanderer bei einer ausgedehnten Pause in der warmen Sonne über die beeindruckende Aussicht auf Säntis, Altmann, Bregenzerwald und auf die Nagelfluhkette.
Der Abstieg führte die Gruppe durch den Wald hinuter nach Riedholz und dann auf der Straße zurück zum Parkplatz. Nachdem die Ausrüstung in den Fahrzeugen verstaut war, genoss man vor der Heimfahrt im Gasthof Argentobelbrücke Kaffee und Kuchen und freute sich gemeinsam über den schönen Tag und die bewältigte Tour.

Bericht + Bilder: Konne

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2018 Sen Neutrauchburg

Winterwanderung bei Neutrauchburg

Sturm, frühlingshafte Temperaturen und ergiebiger Regen hatten zur Sperrung der Breitachklamm geführt, und so musste für die Wanderung der Laupheimer Senioren ein Ersatzziel gefunden werden. Als Alternative wurde eine deshalb Winterwanderung bei Isny angeboten, die schließlich von 14 Personen angenommen wurde.

Bei starker Bewölkung startete die Gruppe am Rand von Neutrauchburg. Vorbei am Waldfriedhof führte die Route zunächst durch überschwemmte Wiesen zur Argen und durch den Zeller Wald zum idyllisch gelegenen Herbisweiher. Hier konnte man sich über die Geschichte dieses Weihers und der Teichwirtschaft informieren und gleichzeitig einige Seidenreiher beobachten. Nach teilweiser Umrundung des Weihers führte der Weg aufwärts zum Menelzhofer Berg, dann ging es wieder abwärts über die Untere Argen, der man auf einem Teersträßchen ein Stück folgte.
An der nächsten Brücke war zunächst eine kurze Rast angesagt, dann kämpfte man sich durch Gestrüpp vorbei an einigen Überschwemmungsflächen, bevor es auf schönem Pfad hinauf zum Peterhof ging. Trotz immer noch bedecktem Himmel konnte man von dieser Aussichtsloge einen schönen Blick in die Allgäuer Berge genießen.
Nächstes Etappenziel war das Hotel Jägerhof, eine riesige Anlage mit tollem Panoramablick. Von dort wanderten die Laupheimer durch nasse Wiesen hinab zum Maxhof, überquerten wieder die Argen und erreichten beim Haldenhof das Naturschutzgebiet Bodenmöser

Die Bodenmöser erstrecken sich mit über 600 Hektar zwischen der Stadt Isny und der Gemeinde Argenbühl. Das Moorgebiet steht heute unter Naturschutz. Früher wurden die Flächen vor den Toren der Stadt Isny intensiv genutzt. Als Bleiche spielte das Gebiet eine wichtige Rolle bei der Veredlung von Leinenstoffen, als Wiesenwässerungsareal war es von zentraler Bedeutung für die Versorgung der Stadt.

Vorbei am Segelflugplatz führte der Weg zum bewaldeten Hügel des Eisenberg, umrundete diesen und erreichte auf bestens gepflegtem Spazierweg den Stadtrand von Isny. Jetzt war es durch sumpfige Wiesen nicht mehr weit zurück nach Neutrauchburg.
Im Café Panorama genossen die Wanderer die obligatorische Einkehr bei Kaffee und Kuchen, bevor am späten Nachmittag die Heimfahrt angetreten wurde.

Bericht + Bilder: Konne

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2017 Sen Gestratz

Frühlingswanderung von Gestratz zur Felderhalde

Zur ihrer Frühlingswanderung machten sich 18 Senioren/innen auf den Weg ins Allgäu. Bei bewölktem Himmel genossen sie bei der Rundtour von Gestratz aus die hügelige Voralpenlandschaft mit den typischen Allgäuer Einzelhöfen und konnten dabei im Wald und in den Wiesen die ersten Frühlingsblüten bewundern.
Von der Festhalle in Gestratz folgte die Gruppe einem schmalen Sträßchen parallel zum Tal der Oberen Argen hinauf zu den Höfen von Horben und Eggen mit Blick auf Iberg und Kugel. Dann ging es in Richtung Norden zum Waldbad Isny und hinauf zur Felderhalde mit herrlicher Sicht auf die ehemalige Freie Reichsstadt Isny. Am Denkmal  des  in den napoleonischen Kriegen an der Felderhalde gefallenen Hauptmanns Karl von Lobauer boten sich die aufgestellten Bänke zur aussichtsreichen Mittagspause an.
Als der kalte Wind zu ungemütlich wurde, setzte man die Wanderung über Hochberg und Rauen fort und erreichte in Schweineburg mit 841 m den höchsten Punkt des Tages. Eine Panoramatafel erleichterte die Bestimmung der wenigen sichtbaren Gipfel der Allgäuer Alpen.
Durch den tief eingeschnittenen Tobel des Kaplanoibaches ging es jetzt wieder ins Tal, wo man immer dem Bach folgend durch Kössentöbele wieder Gestratz erreichte. Die übliche Einkehr fand dann bei der Heimfahrt in der Sennstube in Gospoldshofen statt.

Bericht + Bilder: Konne

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2017 SST Piesenkopf

Schneeschuhtour von Rohrmoos auf den Piesenkopf

Wieder einmal zeigte sich, dass die Faszination von Schneeschuhtouren ungebrochen ist. So machten sich 20 Bergsteiger/innen am Sonntag auf dem Weg aus dem nebligen Laupheim ins Allgäu. Dort erlebten sie einen sonnigen Wintertag mit einer Tour auf den Piesenkopf, die keine Wünsche offen ließ.
Nach zügiger Anfahrt ins Tal von Rohrmoos unweit von Oberstdorf startete die große Gruppe vom Parkplatz weg mit angeschnallten Schneeschuhen. Schon der erste steile Hang brachte alle auf die nötige Temperatur und verlangte deshalb eine Auszieh-Pause. Nach einem weiteren Steilstück wurde die sonnige Toniskopfalpe erreicht, von der aus sich ein Blick auf die beeindruckenden Wände des Hohen Ifen bot. Gegenüber waren Besler und Riedberger Horn zu sehen und hinter den Baumwipfeln war zum ersten Mal das Ziel des Tages zu erkennen.
Vorbei an der Kingsbangelalpe führte die Spur weiter bergauf und bog dann ab ins Ziebelmoos. In der Nordflanke des Piesenkopfes ging es danach steil bergauf, bis nach etwa 2 1/2 Stunden Gehzeit der höchste Punkt erreicht war. Auch von hier oben beeindruckte vor allem der Hohe Ifen mit den Gottesackerwänden sowie der Ausblick auf die gesamte Nagelfluhkette.
Der folgende Abstieg über den Steilhang hinunter zur Piesenkapelle zeigte verschiedene Variationen des Abstiegs (gehen, rennen, rutschen, rollen…), aber letztlich kamen alle heil unten an und hatten sich bei der sonnigen, aussichtsreichen Kapelle die Mittagspause redlich verdient.
Der restliche Abstieg machte keine Probleme, denn er führte nach dem ersten Direktabstieg auf dem Zufahrtsweg der Piesenalpe in angenehmer Steigung hinunter nach Rohrmoos. Hier gönnte man sich vor der Heimfahrt Kaffee und Apfelstrudel und ließ so den schönen Tourentag ausklingen.

Bericht + Bilder: Konne

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2017 Sen Hörmoos

Schneeschuhtour von Steibis zur Alpe Hörmoos

Einen schönen Wintertag mit einer abwechslungsreichen Schneeschuhtour konnten 10 Senioren/innen aus Laupheim im Allgäu erleben. Dabei sorgten etwas Neuschnee und Sonnenschein für optimale Bedingungen in der Winterlandschaft an der Nagelfluhkette.

Noch im Schatten startete die Gruppe an der Talstation der Imbergbahn in Steibis. Abseits der Skipisten führte der Weg in angenehmer Steigung hinauf zum Imberghaus, von wo man bei blauem Himmel den Ausblick auf Oberstaufen und die apere Südflanke des Prodel genießen konnte. Auf gewalztem Winterweg entkam man dem Trubel des Skigebietes und wanderte hinab zur Hohenbühlalpe. Hier begann am Lanzenbach der Aufstieg zur Hörmoosalpe, die allerdings heute ihren Ruhetag hatte, so dass man auf der Terrasse gemütlich das mitgebrachte Vesper verzehren konnte. Dabei ging der Blick immer wieder hinauf zu den Gipfeln der Nagelfluhkette vom Hochhädrich bis zum Rindalphorn, deren Nordhänge im Neuschnee glänzten.
Nach einem weiteren Aufstieg wurde der Winterweg verlassen und durch unberührten Schnee durch den Winterwald zur Schneelochalpe abgestiegen. Danach begann die Querung der Ausläufer von Eineguntkopf und Seelekopf mit der Durchquerung einiger Rinnen und Tobel zur Oberstiegalm. Von dort führte die Spur steil hinab zur Unteren Stiegalm und endete schließlich an der Talstation der Hochgratbahn, wo schon am Morgen ein PKW abgestellt worden war.
Bei der Heimfahrt wurde in Stiefenhofen die obligatorische Pause eingelegt, um sich Kaffee und Kuchen schmecken zu lassen.

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2016 Sen Ofterschwang

Wittelsbacher Rundweg

Zur letzten Wanderung des Jahres machten sich 14 Senioren aus Laupheim auf den Weg ins Allgäu. Sie durften bei strahlendem Sonnenschein einen Tag wie aus dem Bilderbuch erleben und eine gemütliche Wanderung mit fantastischem Panorama genießen.
Startpunkt der Rundwanderung war die Kirche von Ofterschwang. Von hier führte der Weg zunächst steil bergab in den Tobel, wo es im Schatten noch ziemlich „frisch“ und stellenweise eisig war. Bald war Westerhofen erreicht und es begann der Aufstieg am Waldrand hinauf zur Wittelsbacher Höhe. Nach dem letzten Aufschwung standen die Wanderer unter der mächtigen Linde auf dem markanten Hügel über Schweineberg und konnten ein prächtiges Panorama genießen. Es reichte vom Grünten über die Tannheimer Berge zum Allgäuer Hauptkamm und weiter bis zu den Gipfeln der Hörnerkette. In der Sonne wurde deshalb hier eine ausgedehnte Mittagspause eingelegt.
Nachdem Vesper und Schoko-Nikoläuse (immerhin war heute Nikolaustag) verzehrt waren, machte man sich wieder auf den Weg. Er führte hinunter nach Schweineberg und dann vorbei am Hotel Sonnenalp ins Tiefenberger Moos. Auf einem Rundweg konnte man dort die Überreste des ehemaligen Moorgebietes durchwandern und sich über Entwicklung und Bewohner des Moors informieren.
Vorbei am Golfplatz galt es anschließend, den kurzen Aufstieg nach Wielenberg zu bewältigen. Hier konnte man nochmals den Blick auf die Allgäuer Alpen genießen, dann ging es hinunter zum Ettersbach und zurück nach Ofterschwang. Den üblichen Abschluss bei Kaffee und Kuchen gab es dann im Restaurant „Waldhaus“ des Golfplatzes.

Bericht + Bilder: Konne

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